Entscheidungen vor Aufnahme des Studiums

Medizin und Jura - diese Studienfächer kennt im Prinzip jeder. Und: Viele junge Menschen wissen bereits lange vor dem Abitur, was sie nach Erlangen der Hochschulreife studieren möchten. Ihre besonderen Begabungen und Interessen haben sie frühzeitig kanalisiert und so auf eine bestimmte Studienrichtung - zum Beispiel Medizin - gelenkt. Doch diejenigen, die noch nicht ganz sicher sind, was sie wann wo und wozu studieren sollen, haben jetzt erst mal einige essentielle Entscheidungen zu treffen.

Wer also nach bestandenem Abitur voller Enthusiasmus sein Studium an einer deutschen Universität aufnehmen möchte, der erkennt bald die Qual der Wahl - hinsichtlich des Studienfaches und des Abschlusses. Der angehende Studierende kann in Deutschland aus einer "Unzahl" von Studienfächern wählen - angefangen von A wie Afrikanistik bis Z wie Zivilrecht. Wer soll da noch den Überblick behalten? Besser ist es daher, sich anhand der Fachbereiche zu orientieren und so das konkrete Studienfach zu ermitteln. In der Regel sind die Fachbereiche in wie folgt gruppiert: Neben Agrar- und Forstwissenschaften, Ingenieurwissenschaften sowie Naturwissenschaften und Mathematik handelt es sich um Medizin und Gesundheitswesen, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften und dann noch Gesellschafts- und Sozialwissenschaften sowie Sprach- und Kulturwissenschaften.

Bei den Studienabschlüssen stehen neben Diplom, Magister und Staatsexamen auch Bachelor und Master und am Ende womöglich die Promotion zur Wahl. Dann stellt sich da auch noch die Frage der Uni und des Studienortes - wie wär´s mit Aachen oder Köln oder aber München oder doch lieber Berlin? Hier bieten sich so genannte Uni-Rankings als wertvolle Hilfe an: Dabei werden bestimmte Hochschulen beziehungsweise Studiengänge miteinander verglichen und bewertet. Gerade für Studienanfänger liefern solche Einschätzungen wertvolle Anhaltspunkte und erleichtern am Ende die persönliche Entscheidung. Doch bei aller Euphorie sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass diese Bewertungen nur auf bestimmten Kriterien basieren: Womöglich sind die für einen persönlich entscheidenden Punkte gar nicht berücksichtigt.

Deshalb unbedingt weitere Informationen einholen - am besten direkt vor Ort! Wie auch immer - die Wahlmöglichkeiten sind zu diesem Zeitpunkt sowieso bereits begrenzt durch die in der Regel zuvor getroffene Entscheidung für ein bestimmtes Studienfach: Nicht alle Studienfächer werden nämlich auch an allen Universitäten angeboten. Wer lieber an einer privaten Universität studieren möchte, der sollte von vornherein wissen: Private Universiäten ohne staatliche Anerkennung der Studienabschlüsse sich keine "echte" Alternative.


Und wem das alles zu viel wird, wer lieber von zu Hause aus studieren möchte, der sollte durchaus den Gedanken eines Fernstudiums in Betracht ziehen: Hier bietet sich die Fernuniversität Hagen als Alternative zu den Präsenzuniversitäten an. Und: Am Ende lässt sich womöglich sogar noch Bares sparen - wenn beispielsweise die (zusätzlichen) Kosten für die Miete der "Bude" am auswärtigen Studienort entfallen.